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Das Edelgas Xenon gilt wohl ab 2015 offiziell als Dopingmittel.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA setzte das Gas, das sich vor allem unter russischen Sportlern seit Jahren großer Beliebtheit erfreuen soll, auf die vorläufige Liste verbotener Substanzen.

Endgültig beschlossen wird die Liste auf der Sitzung des Exekutivkomitees im September. Das bestätigte WADA-Sprecher Ben Nichols am Freitag.

Xenon soll die körpereigene Epo-Produktion bis hin zum Faktor 1, 6 erhöhen. Während der Winterspiele in Sotschi hatte der "WDR" berichtet, dass in Russland möglicherweise seit Jahren mit der Methode gearbeitet werde.

Dem "WDR" liegen Hinweise vor, dass Athletinnen und Athleten schon seit den Sommerspielen 2004 in Athen versuchen, mit Xenon ihre Leistungsfähigkeit zu steigern.

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