Die deutschen Bahnrad-Asse haben beim Weltcup in Aguascalientes für eine Reihe von Spitzenleistungen gesorgt.

Die Teamsprinter mit Rene Enders, Robert Förstemann und Joachim Eilers verbesserten, durch die Höhenlage in Mexiko begünstigt, in der Qualifikation den Weltrekord von Olympiasieger Großbritannien auf 41,871 Sekunden.

Anschließend setzten sie sich im Finale gegen die Briten durch.

"Wir hatten dieses Ergebnis angepeilt. Das ist sicherlich ein Rekord, der eine Weile Bestand haben wird", sagte Bundestrainer Detlef Uibel.

Auch den Teamsprint-Olympiasiegerinnen Miriam Welte und Kristina Vogel gelang in der Qualifkation ein Weltrekord. Welte/Vogel steigerten die von China gehaltene Bestmarke auf 32,153 Sekunden.

Im Finale schlug das Duo ebenfalls Großbritannien. "Was für ein Tag, geiler geht's kaum", schrieb Vogel bei Twitter.

Den dritten Weltcupsieg für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) holte im nicht olympischen Punktefahren die Cottbuserin Stephanie Pohl.

Zuvor hatte der deutsche Bahnradvierer 13 Jahre nach dem historischen Rekord bei Olympia in Sydney eine neue nationale Bestmarke in der Mannschaftsverfolgung über 4000 Meter aufgestellt.

Henning Bommel, Theo Reinhardt, Nils Schomber und Kersten Thiele kamen nach 3:59,144 Minuten ins Ziel.

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