Die Teilnehmer des 30. Windsurf-Weltcups vor Sylt sind am Dienstag erneut von den äußeren Bedingungen ausgebremst worden.

Der Wind über der Nordsee erreichte nur gelegentlich die vorgeschriebene Mindeststärke von sieben Knoten, ab der ein Slalomrennen gestartet werden darf.

Eine Flaute hatte bereits den Start der Wettbewerbe am Samstag verhindert.

Laut Wettervorhersage soll der Wind ab Mittwoch mit mehr als 20 Knoten über den Brandenburger Strand fegen.

Dann könnten auch die Freestyler zu ihrem ersten Einsatz kommen. Mit dem mit Spannung erwarteten Auftritt des zweimaligen Waveriding-Weltmeisters Philip Köster ist erst am kommenden Wochenende zu rechnen.

Der Wind soll bis dahin nicht nur an Stärke zunehmen, sondern auch in Richtung Westen drehen, was perfekte Bedingungen für diese Disziplin bedeuten würde.

Köster will vor Sylt seine Ausnahmestellung bestätigen und einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung machen.

Den angepeilten Titel-Hattrick im Wellenreiten kann der Weltranglistenerste allerdings noch nicht perfekt machen.

Weil der Dachverband der professionellen Windsurfer (PWA) kurzfristig noch einen zusätzlichen Termin im Dezember auf Maui in den Kalender aufgenommen hat, muss Köster die mögliche Siegesparty auf jeden Fall verschieben.

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