Tobias Englmaier ist zum Auftakt der Judo-Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro in der Klasse bis 60 kg im Achtelfinale ausgeschieden.

Der 25-Jährige aus Großhadern unterlag in seinem dritten Kampf trotz starker Gegenwehr Europameister Amiran Papinaschwili aus Georgien.

Zuvor hatte sich Englmaier gegen Wae Tutchalian (Weißrussland) und Dijorbek Urosbojew (Usbekistan) durchgesetzt. Englmaier war am ersten WM-Tag der einzige deutsche Starter im Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2016.

Der WM-Titel ging an den Japaner Naohisa Takato, der im Finale Amartuvahin Dashdavaa (Mongolei) bezwang.

Bronze gewannen Kim Won-Jin (Südkorea) und Orchan Safarow (Aserbaidschan).

Bei den Frauen holte in der Klasse bis 48 kg Urantsetseg Munkhbat (Mongolei) Gold, Silber ging an Haruna Asami (Japan). Den dritten Platz belegten Sarah Menzes (Brasilien) und die Belgierin Charline van Snick.

DJB-Präsident Peter Frese hatte vor Beginn der Titelkämpfe mit 17 weiteren deutschen Judoka die Erwartungen gedämpft. "Es wird in Rio schwer für uns. Ich wäre froh, wenn wir eine Medaille holen.

Bei zwei Medaillen gehe ich schon einen trinken", sagte Frese dem SID.

Die größten Hoffnungen auf einen Podestplatz ruhen auf Schwergewichtler Andreas Tölzer, der in Rio den letzten großen Wettkampf seiner Karriere bestreitet.

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