Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn (Bonn) hat bei der WM der Modernen Fünfkämpfer in Kaohsiung/Taiwan nach Platz sieben im Einzel auch mit der Frauen-Staffel das Podest verpasst.

Das Titelverteidiger-Trio mit Schöneborn, Janine Kohlmann (Potsdam) und Annika Schleu (Berlin), das im Vorjahr in Rom triumphiert hatte, belegte nach gutem Start mit 5128 Punkten am Ende nur den sechsten Platz.

"Natürlich sind alle enttäuscht, wir hatten die Medaille schon in greifbarer Nähe. Nach ganz vorne fehlt nicht viel, manchmal auch etwas Glück", sagte Bundestrainerin Kim Raisner.

Gold ging im Fengshan-Stadion vor allem dank einer Glanzleistung im Reiten an die Ukraine mit Hanna Buriak, Wiktoria Tereschuk und Iryna Chochlowa. Mit 5532 Punkten lag das Trio deutlich vor Ungarn (5384) und Russland (5368).

Mit dem Auftritt von Schöneborn war Raisner dennoch zufrieden: "Lena zeigte mit Platz sieben bei der WM und acht bei der EM, dass sie auch im nacholympischen Jahr ein tolles Leistungsniveau hat."

Deutschland erwischte einen guten Start in die nicht-olympische Entscheidung.

Nach Platz eins im Fechten lag das Schwimmen noch im Rahmen (Rang 4). Entscheidend an Boden verloren Schöneborn und Co. durch Platz acht im Reiten.

Auch im abschließenden Combined (6.) lief es nicht nach Plan. Die Staffel der Männer findet am Dienstag statt.

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