Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn (Bonn) hat das Podest bei der WM der Modernen Fünfkämpfer in Kaohsiung/Taiwan verpasst.

Die 27-Jährige aus Bonn musste sich mit 5224 Punkten und dem siebten Rang zufriedengeben. Annika Schleu aus Berlin wurde nach einem starken zweiten Tag mit 5144 Zählern Elfte.

Gold ging an die litauische London-Olympiasiegerin Laura Asadauskaite (5312 Punkte) vor der Brasilianerin Yane Marques (5292) und Donata Rimsaite aus Russland (5284).

Eine mögliche Medaille geriet für Schöneborn, die als Sechste noch mit allen Möglichkeiten in den Final-Tag gestartet war, nach drei Abwürfen im Reiten außer Sichtweite.

Auch die Aufholjagd im abschließenden Combined, in dem Schöneborn die viertbeste Zeit gelang, reichte nicht mehr für die vierte WM-Einzelmedaille.

Auch bei den Männern erklang die litauische Nationalhymne. Justinas Kinderis setzte sich mit 5824 Punkten vor Nicholas Woodbridge aus Großbritannien (5804) und dem russischen Titelverteidiger Alexander Lesun (5788) durch.

Der einzige deutsche Finalist, Stefan Köllner aus Potsdam, kam mit 5460 Zählern nicht über den 30. Rang hinaus.

Im Mixed-Wettkampf am Sonntag belegte das deutsche Duo Janine Kohlmann (Potsdam) und Alexander Nobis (Berlin) mit 5528 Punkten den achten Rang.

Gold ging an die Franzosen Elodie Clouvel/Valentin Belaud (5852) vor Samantha Murray und Joseph Evans (Großbritannien/5840) und Elena Rublevska und Deniss Cerkovskis (Lettland/5820).

Extreme Regenfälle und eine Taifun-Warnung hatten den Terminplan bei den Titelkämpfen erheblich durcheinandergewirbelt, sowohl die Qualifikation als auch der Final-Tag erstreckten sich daher über zwei Tage.

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