Lena Schöneborn und Annika Schleu haben bei den Weltmeisterschaften im Modernen Fünfkampf in souveräner Manier das Finale erreicht.

Peking-Olympiasiegerin Schöneborn trabte als Vierte in ihrer Vorrunden-Gruppe A locker ins Ziel. Die EM-Sechste Schleu gewann am Donnerstag in Kaohsiung mit einer starken Laufleistung die Gruppe B.

Die beiden Berlinerinnen zählen im Endkampf der besten 36 an diesem Freitag zum Favoritenkreis. Vom deutschen Herren-Trio qualifizierte sich nur Stefan Köllner aus Potsdam als Vorrunden-Achter für den Endkampf am Samstag. Wegen des stürmischen Wetters in Taiwan entfällt der vorgesehene Ruhetag für die Frauen.

Claudia Knack als dritte Berlinerin verpasste auf Rang 24 in der Gruppe B das Finale klar. Damit sind die Chancen auf eine deutsche Team-Medaille erheblich reduziert.

Bei den Männern, die in drei Qualifikationsgruppen die Finalisten ermittelten, hatten der Berliner Alexander Nobis als 19. und der WM-Debütant Fabian Liebig aus Potsdam auf Rang 20 das Nachsehen.

Nobis konnte trotz eines schnellen Laufes den großen Rückstand nach dem Fechten und Schwimmen nicht ganz aufholen.

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