Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn hat bei der WM der Modernen Fünfkämpfer in Kaohsiung/Taiwan trotz der Turbulenzen durch Taifun "Trami" einen guten Start erwischt.

In der Qualifikation belegt die 27-Jährige aus Bonn nach dem Fechten und Schwimmen in der Gruppe A den dritten Platz mit 2148 Punkten und fünf Sekunden Rückstand auf die führende Iryna Chochlowa aus der Ukraine.

In der Gruppe B liegen die beiden Berlinerinnen Claudia Knack (1932) und Annika Schleu (1904) auf den Plätzen 14 und 19.

Die jeweils besten 18 Starterinnen erreichen den Endkampf am Freitag.

Da die Ausläufer des Taifuns im Norden des Landes mit heftigem Wind und starken Regenfällen das WM-Programm durcheinandergewirbelt haben, wird die Qualifikation der Frauen erst am Donnerstag mit dem Combined-Wettbewerb abgeschlossen.

Den Fecht-Wettkampf gewann Schöneborn mit 26 Siegen und sieben Niederlagen (1084 Punkte). "Ein paar unnötige Schusselfehler habe ich mir zwischendrin erlaubt, aber von Beginn an hatte ich ein gutes Tempo", sagte Schöneborn, die die 200 m in 2:24:86 Minuten schwamm.

Aufgrund der schwierigen Wetterlage starteten die Männer bereits am Mittwoch mit dem Fechten, das ursprünglich für Donnerstag angesetzt war.

Stefan Köllner (Potsdam) präsentierte sich gut und belegte in der Gruppe A mit 936 Punkten den siebten Platz, für seinen Teamkollegen und WM-Debütanten Fabian Liebig (19) reichte es mit 744 Zählern zu Platz 20.

Der Berliner Alexander Nobis enttäuschte mit nur 680 Punkten in der Gruppe C und Position 23. Nur die besten zwölf Athleten der drei Gruppen qualifizieren sich für das Finale am Samstag.

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