Die enorme Popularität des Biathlon im Wintersport hat offenbar auch das Militär animiert: In Russland endete der erste Panzer-Biathlon der Welt mit einem Heimsieg vor Kasachstan, Weißrussland und Armenien.

Das deutsche Verteidigungsministerium ließ eine Einladung zu diesem Wettbewerb, der 2014 erneut stattfinden soll, ähnlich wie die USA und Italien unbeantwortet.

Die Aufgabe beim Biathlon der ganz anderen Art bestand darin, einen mit Hindernissen gespickten Parcours von zehn Kilometern möglichst schnell zu durchfahren und unterwegs auf festgelegte Ziele in einer Distanz von bis zu zwei Kilometern zu feuern.

Beim Verfehlen der Ziele wurden zusätzliche Wegstrecken addiert. Der russische Panzer kam nach 26 Minuten ins Ziel, der kasachische benötigte 52 Sekunden mehr, auf den hinteren Plätzen landeten die Teams aus Weißrussland und Armenien.

Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu überreichte auf dem Militärstützpunkt Alabino bei Moskau einen Mini-Panzer als Siegprämie an das russische Team.

Er sagte, Einladungen zur Teilnahme am Panzer-Biathlon seien auch an die USA, Italien und Deutschland ergangen. Allerdings hätten noch keine abschließenden Antworten vorgelegen. Der US-Militärattache Taft Blackburn antwortete diplomatisch: Der Wettbewerb sei "interessant und einzigartig".

Drastisch formulierte der Interims-Gouverneur der Moskauer Region, Andrej Worobew. Mit Hilfe des Panzer-Biathlons könnten junge Männer "verstehen, dass es ruhmreich ist, der Armee zu dienen.

"Dies sei ein "Teil des Lebenssinns", die Teilnehmer lernten, "was ein echter Mann ist, der Waffen bedienen kann und die wahren menschlichen Werte kennt".

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