Robert Harting ist nicht nur dreifacher Diskus-Weltmeister, Student der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und Hobbymaler - der kritische Geist beschäftigt sich auch mit Sportpolitik.

Derzeit arbeitet der Olympiasieger an einem Konzept zur Sportförderung. "Ich hoffe, dass ich Ende des Jahres reinen Tisch machen kann", sagte er in Moskau einen Tag nach seinem erneuten WM-Triumph.

Details wollte Harting erneut nicht verraten. "Sehr, sehr namhafte Unternehmen" seien dabei, auch zwei, drei prominente Sportler mit im Team.

Der 28-Jährige hatte nach den Sommerspielen von London massiv das nationale Fördersystem kritisiert und auch Thomas Bach angegriffen, den Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Sein Konzept solle eine Alternative zum gängigen System werden "und auch zusätzlich wirken".

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