IOC-Präsidentschafts-Kandidat Thomas Bach hat Gerüchten widersprochen, seine Wahl solle durch eine Verschwörung seiner Mitbewerber verhindert werden.

"Was alles an Theorien aufgebaut wird, das ist schon verwunderlich. Es gibt fünf Gegenkandidaten, die selber gewinnen wollen. Ich spreche auch mit meinen Konkurrenten, es gibt keine Verschwörung gegen mich", sagte der 59-Jährige im Gespräch mit der "Sport-Bild".

Bach will sich am 10. September in Buenos Aires zum ersten deutschen Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wählen lassen. Der Fecht-Olympiasieger von 1976 gilt als Favorit für das Amt des weltweit ranghöchsten Sport-Funktionärs.

Laut "Sport-Bild" sollen jedoch mittlerweile in IOC-Kreisen die Kürzel "ABT" und ABB" die Runde machen. Sie stehen für "anyone but Thomas" und "anyone but Bach" ("jeder außer Thomas", "jeder außer Bach").

Bach reagiert darauf gelassen. "Diese Wahl ist wie ein sportlicher Wettbewerb, ich gehe sie an wie ein Athlet. Mein Wahlkampf richtet sich nicht gegen andere. Ich versuche, für mich eine Mehrheit zu bekommen", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Neben dem Juristen aus Tauberbischofsheim streiten fünf weitere Bewerber um die Nachfolge des Belgiers Jacques Rogge. 103 IOC-Mitglieder sind zur Wahl aufgerufen.

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