Der deutsche Degenfechter Falk Spautz hat den Fair-Play-Preis des Weltverbandes FIE bekommen.

Im Viertelfinale der Weltmeisterschaften von Budapest hatte der WM-Neuling aus Leverkusen seinem russischen Konkurrenten Pawel Suchow einen Treffer zuerkennen lassen, den die Obfrau dieses Gefechts nicht gesehen hatte und der auch nicht durch das Lichtsignal angezeigt worden war.

Er habe den Treffer "gefühlt", hatte Spautz argumentiert.

Spautz hatte den Kampf gegen den späteren WM-Dritten Suchow 14:15 verloren und Platz acht belegt. Bei einem Sieg hätte der Deutsche Bronze bekommen.

"Fairness zahlt sich immer aus. Ich werde das doppelt zurückbekommen", hatte Spautz später gesagt.

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