Die deutschen Fechter sind bei der WM in Budapest am ersten Tag der Mannschaftsentscheidungen leer ausgegangen.

Das deutsche Säbelteam mit Nicolas Limbach, Max Hartung, Benedikt Wagner und Matyas Szabo (alle Dormagen) verlor im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Russland mit Einzel-Weltmeister Wenjamin Reschetnikow 43:45. Zuvor waren die Deutschen mit 45:13 gegen Kuwait und 45:26 gegen Kanada siegreich gewesen. Am Ende gab es Platz fünf.

"Wenn man so knapp verliert, ist man natürlich enttäuscht. Russland ist das stärkste Team, aber heute war ein Sieg drin", sagte Sportdirektor Sven Ressel, lobte jedoch das deutsche Quartett: "Die Truppe ist klasse. Sie sind in der Lage, jeden zu schlagen. Vielleicht muss einfach nur mal der Knoten platzen."

Die Florettfechterinnen unterlagen dagegen bereits in ihrem Auftaktgefecht. Vize-Weltmeisterin Carolin Golubytskyi, Katja Wächter, Anne Sauer und Sandra Bingenheimer (alle Tauberbischofsheim) verloren gegen China 39:40 im "sudden death".

Eine Sekunde vor Schluss hatten die Deutschen noch 39:38 geführt. Sie mussten sich mit Rang neun zufrieden geben.

"China muss geschlagen werden. Ohne Frage. Uns ist bekannt, dass wir Probleme mit der mannschaftlichen Gesamtsituation haben. Wir haben gute Fechterinnen, aber im Team können wir das nicht rüberbringen."

Bereits nach den Einzelwettbewerben war das vorgegebene Ziel des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB) von zwei Medaillen erfüllt.

Carolin Golubytskyi gewann Silber im Einzel, Peking-Olympiasiegerin Britta Heidemann (Leverkusen) holte Bronze.

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