Der bei der WM in Budapest umstritten im Viertelfinale ausgeschiedene Florettfechter Sebastian Bachmann (Tauberbischofsheim) darf sich zumindest über ein kleines Trostpflaster freuen.

Der Deutsche Fechter-Bund (DFeB) kündigte am Freitag an, dem 26-Jährigen trotz Platz sieben eine Medaillenprämie auszuzahlen.

"Er gehört in den Prämientopf hinein. Das war für mich eine Medaille", sagte DFeB-Präsident Gordon Rapp nach dem 14:15 Bachmanns gegen den Amerikaner Miles Chamley-Watson. Wie hoch die Prämie und wie groß der Prämientopf insgesamt ist, wollte Rapp allerdings nicht sagen.

Bachmann hatte in der Runde der letzten Acht eigentlich schon den entscheidenden Treffer zur Medaille gesetzt, doch der Kampfrichter gab dem Mannschaftseuropameister unter massivem Protest der deutschen Delegation die Rote Karte.

Dies bedeutete den entscheidenden Punkt und den Sieg für den Gegner.

Weiterlesen