Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball hat vom Bundesinstitut für Sportwissenschaften (BISp) die Ausgabe der kompletten Studie zur westdeutschen Dopingvergangenheit gefordert.

"Wir wollen die gesamte Studie, keine Zusammenfassung, keine kommentierte Ausgabe", sagte Rauball auf der Generalversammlung des Verbandes am Mittwoch in Berlin: "Es kann nicht sein, dass es einen generellen Verdacht gibt."

Im Rahmen der Zusammenfassung, die am Montag durch das BISp ins Internet gestellt worden war, wird erklärt, dass drei deutsche Nationalspieler bei der WM 1966 das unerlaubte Aufputschmittel Ephedrin genommen haben sollen.

"Wir haben ja die Chance, die Spieler von 66 zu befragen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein so braver Sportler wie Uwe Seeler mit Doping etwas zu tun hatte", sagte Rauball.

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