Degenfechter Steffen Launer ist bei der WM in Budapest als erster deutscher Starter ausgeschieden. Am zweiten Tag der Titelkämpfe verlor der Leipziger das entscheidende Qualifikationsgefecht gegen den Ukrainer Oleg Sokolow 6:15.

Norman Ackermann (Tauberbischofsheim) und Falk Spautz (Leverkusen) schafften dagegen den Sprung in die Einzelentscheidung am Donnerstag. Europameister Jörg Fiedler (Leipzig) war durch seine Weltranglistenposition von der Vorrunde befreit.

Ackermann, 2004 Olympia-Dritter mit dem Team, bezwang den Brasilianer Richard Grunhauser 15:8. Spautz gewann das Duell gegen Alexander Tsinis (USA) durch Vorteil mit 4:4.

Insgesamt hatten 216 Fechter mehr als fünf Stunden lang um den Einzug in die Hauptrunde der besten 64 gekämpft. Die Poolrunde hatten Ackermann (4:1) und Spautz (5:1) souverän überstanden.

Zum Ende der beiden Qualifikations-Tage erreichten auch die Florettfechter Marius Braun (Bonn), Sebastian Bachmann und Johann Gustinelli (beide Tauberbischofsheim) dasHauptfeld.

Der viermalige Einzel-Weltmeister und amtierende Europameister Peter Joppich (Koblenz) war direkt dafür gesetzt.

Am Mittwoch werden in der ungarischen Hauptstadt die ersten Medaillen vergeben. Dabei stehen die Einzelwettbewerbe im Herrensäbel und Damenflorett auf dem Programm.

Insgesamt kämpfen in Budapest über 800 Fechter aus 100 Nationen um Edelmetall. Bei der WM 2011 in Catania holten die Deutschen genauso wie bei den Olympischen Spielen in London 2012 einmal Silber und einmal Bronze.

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