Mehr Fragen als Antworten: Dagmar Freitag, die Vorsitzende des Sportausschusses im Bundestag, hat im Gespräch mit "hr-Info" die am Montag veröffentlichte Studie zum Thema Doping in der Bundesrepublik Deutschland kritisiert.

Die Minimalversion der Studie, so die SPD-Politikerin, sei ein Bericht, der "von Auslassungen und Platzhaltern wie N.N. dominiert" werde.

"Vermutlich interessante Namen" seien geschwärzt worden, allerdings habe die Politik ein Anrecht darauf, mehr zu erfahren, "auch um die richtigen Lehren für die Zukunft daraus zu ziehen".

Der Aussage, dass datenschutzrechtliche Gründe für die Auslassung von Namen angeführt werden, hält Freitag entgegen: "Diese Argumentation hat man sich ja auch nicht bei der Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen zu eigen gemacht."

Die SPD-Politikerin fordert, dass "in einem Rechtsstaat gleiche Maßstäbe angesetzt werden müssen".

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