Die deutschen Athleten haben zum Abschluss der World Games der nichtolympischen Sportarten in Cali/Kolumbien die Erfolgsbilanz mit einem kompletten Medaillensatz weiter aufgebessert.

Am abschließenden Wettkampftag gewann die favorisierte Faustball-Mannschaft Gold, zudem sicherte sich Simon Rösner (Würzburg) Silber im Squash.

Die Berlinerin Mareike Thum wurde im 500-Meter-Sprint im Rollerskaten auf der Straße Dritte. Insgesamt brachte es die deutsche Delegation damit auf 30-mal Edelmetall (15-mal Gold, siebenmal Silber, achtmal Bronze), im Medaillenspiegel belegte sie Rang vier.

Hinzu kam einmal Gold und zweimal Bronze in den Einladungssportarten Kanu-Marathon und Duathlon, die nicht zum offiziellen Programm der Spiele zählten.

Damit wurde die Bilanz im Vergleich zu den World Games vor vier Jahren in Kaohsiung/Taiwan, als 22 Medaillen errungen worden waren, deutlich übertroffen.

Erfolgreichster aller Athleten der Spiele war der Warendorfer Marcel Hassemeier, der viermal Gold und zweimal Silber im Rettungsschwimmen gewann.

Lob erhielt die deutsche Mannschaft von DOSB-Präsident Thomas Bach. "Sie hat das Ziel mit 30 Medaillen weit übertroffen, und dafür gebührt ihr Anerkennung und Respekt", sagte der IOC-Präsidentschaftskandidat.

"Die Athletinnen und Athleten haben mit ihren Erfolgen bewiesen, wie vielfältig die deutsche Sportkultur ist. Diese Vielfalt wollen wir auch in Zukunft erhalten. "

An den neunten World Games nahmen rund 3000 Athleten aus 101 Nationen teil. In 171 offiziellen Programmwettbewerben wurden in Cali Medaillen vergeben. Hinzu kamen 30 in Einladungssportarten.

Insgesamt gewannen Athleten aus 59 Ländern mindestens eine Medaille. Die nächsten World Games finden vom 3. bis 13. August 2017 im polnischen Breslau statt.

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