Kritik hat die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Grüne am Abschluss der parlamentarischen Haushaltsberatungen zur Sportförderung 2013 geübt.

Viola von Cramon, Sprecherin für Sportpolitik, und Katja Dörner meinten zum Einzelplan des Bundesinnenministeriums: "Union und FDP haben ein unkontrolliertes Finale zugelassen. Die Anhebungen um jeweils eine Million Euro bei Lehrgängen im Bereich des Spitzensports und bei der Finanzierung der Olympiastützpunkte sind unverhältnismäßig."

Und weiter: "In einem nacholympischen Jahr ist es sportfachlich nicht nachvollziehbar, wenn Lehrgänge für die Spitzenkaderathletinnen und -athleten auf ein Rekordhoch steigen."

Statt die nacholympische Saison zur Aktivierung von Synergieeffekten bei den 19 Olympiastützpunkten zu nutzen, werde eine Million Euro draufgesattelt: "Zugleich wird dort eine Million Euro eingespart, wo die Förderung dringend gebraucht wird: Bei der Finanzierung von qualifizierten Trainerinnen und Trainern."

Die Spitzensportförderung aus Steuergeldern droht zu einer intransparenten Absprache einiger Sportfunktionäre mit dem Bundesinnenminister zu werden.

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