Das Olympische Komitee Griechenlands (HOC) fürchtet durch Budgetkürzungen im Zuge der nationalen Wirtschaftskrise "die Auflösung des griechischen Sports".

Das HOC appellierte an die Regierung, eine geplante drastische Beschneidung der Fördermittel zu überdenken. Andernfalls drohe zahlreichen Sportverbänden ab Januar die Handlungsunfähigkeit.

"Wir bewegen uns auf ein Szenario zu, in dem ein Großteil des griechischen Sports ab dem 1. Januar nicht mehr existiert, das sage ich mit vollem Ernst", sagte HOC-Generalsekretär Manolis Katsiadakis:

"Wir müssen uns ernsthafte Sorgen machen, dass es bei den Olympischen Spielen 2016 eine erschreckend kleine Zahl an griechischen Athleten gibt."

Das Budget für die Sportförderung sei in Griechenland seit 2010 Jahr für Jahr um die Hälfte reduziert worden, teilte das Komitee mit. Ab 2013 solle nun eine Kürzung um 80 Prozent in Kraft treten.

"Die Regierung sagt, wir sollen unsere Sponsorengelder sichern. Aber selbst die größeren Sportverbände finden keine Geldgeber, das ist in diesen Tagen fast unmöglich", sagte Katsiadakis.

Weiterlesen