Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink hat die heftige Kritik von Robert Harting am Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dessen Präsidenten Thomas Bach verteidigt.

"Ich habe Verständnis für das, was Robert gesagt hat. Er ist da natürlich jemand, der mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hält und das ist auch gut so. Solche Typen brauchen wir", sagte Brink.

Der 27 Jahre alte Harting war zuvor den Verband scharf angegangen.

"Mir geht auf den Senkel, dass es eine extreme Diskrepanz zwischen Ausführern und Entscheidern gibt. Ein Bach weiß nicht, was ein Julius Brink tut. Die Versickerung, die Verteilung des Geldes ist undurchsichtig. Ich hoffe, dass sich wirklich etwas ändert, sonst geht das alles gegen den Baum", hatte Harting gesagt.

"Robert ist nicht nur von der Erscheinung her jemand, der sich vorne hinstellt, sondern er macht das auch in seiner Wortwahl deutlich", sagte Brink: "Er ist aber definitiv daran interessiert, diese Diskussion dann hinten raus auf sachlicher Ebene sehr zielführend zu führen."

Brink kündigte außerdem Gespräche mit der Verbandsspitze an, nachdem DOSB-Generalsekretär Michael Vesper Diskus-Olympiasieger Harting zuvor zu mehr Engagement aufgefordert hatte.

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