Die deutsche Baseball-Nationalmannschaft hat die Endrunde der World Baseball Classic verpasst. Im entscheidenden Spiel unterlag die Truppe von Coach Greg Frady den favorisierten Kanadiern mit 1:11 nach acht Innings.

Damit wartet Deutschland weiter auf die erste Teilnahme an der WBC-Endrunde. Die Kanadier dagegen qualifizierten sich nach 2006 und 2009 auch für die dritte Auflage des prestigeträchtigen Turniers.

Nur der Sieger des Vier-Nationen-Turniers in Regensburg qualifiziert sich für die World Baseball Classic, die im März in San Francisco ausgetragen wird. Dabei wird erstmals im Rahmen des Turniers der offizielle Weltmeister gekrönt.

Starting Pitcher Andrew Albers avancierte zum Matchwinner für die Kanadier. Der Star-Werfer ließ in sechs Innings nur zwei Hits zu. Der Spieler des Jahres 2011 schickte drei deutsche Schlagmänner per Strikeout zurück auf die Bank und erlaubte Schwarz-Rot-Gold keinen Walk.

Bereits nach dem ersten Inning fand sich die deutsche Mannschaft nach einem Two-Run-Homerun von Chris Robinson und weiteren Punkten durch Tim Smith und Jimmy Van Ostrand im Hintertreffen. Im zweiten Durchgang legten die "Ahornblätter" weitere drei Runs nach.

Die deutsche Offensive kam im fünften Inning kurz in Schwung, als Aaron Altherr mit einem Solo-Homerun erstmals für die Frady-Auswahl punktete und auf 1:8 verkürzte. Nach drei weiteren Runs der Kanadier im achten Durchgang griff die Mercy-Rule.

Neben den Kanadiern hat sich auch Spanien qualifiziert. Das Team von Trainer Mauro Mazzotti setzte sich im Finale des Qualifikationsturniers in Jupiter/Florida nach dem ersten Extra-Inning mit 9:7 gegen Israel durch.

Weiterlesen