Judoka Ole Bischof hat einen Tag nach seinem Rücktritt mögliche Ambitionen auf den Job des Bundestrainers verneint:

"Ob ich später mal Bundestrainer werde, weiß ich nicht. Momentan ist mein Fokus auf die Industrie, den Finanzbereich gelegt. Vielleicht treibt mich in fünf oder sechs Jahren etwas um, und dann lande ich da", sagte der Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele in London.

In einer Neuauflage des Peking-Finales gegen den Südkoreaner Kim Jae-Bum hatte der Routinier in London noch einmal seine kämpferische Klasse gezeigt, am Ende aber verloren. "Er ist ein würdiger Nachfolger", sagte Bischof.

Silber sei "ein toller Abschluss" und es wäre "Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen."

Das neue Kapitel liegt für Bischof im Handel mit Transportgütern. Dort will der 33-jährige seine Sportler-Erfahrung aus Schwellenländern mit seinem Volkswirtschaftsstudium verbinden.

"Es wird sehr spannend, ich freu mich drauf", so der Reutlinger.

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