Der Deutsche Schützenbund (DSB) trauert um seinen Präsidenten. Am Samstag verstarb im Alter von 71 Jahren Josef Ambacher. Dies teilte der DSB am Sonntag mit.

"Der Deutsche Schützenbund verliert mit ihm eine Persönlichkeit, die Herausragendes für das deutsche Schützenwesen geleistet hat und dessen Name immer untrennbar mit dem viertgrößten deutschen Spitzensportverband und dem Schießsport verbunden bleiben wird", heißt es in der DSB-Mitteilung.

Bereits ein Vierteljahrhundert war Josef Ambacher in den verschiedensten Gremien für den Schießsport und das Schützenwesen aktiv, bevor er am 20. April 1994 auf dem 43. Deutschen Schützentag in Frankfurt/Main als Nachfolger von Andreas Hartinger zum Präsidenten gewählt wurde.

In seiner über 18-jährigen Amtszeit war er verantwortlich für viele erfolgreiche und zukunftsweisende Entwicklungen.

Besonderes Augenmerk widmete er der Jugend sowie dem Spitzen- und Breitensport. Unter seiner Führung wurde der Verband mit seinen rund 1,4 Millionen Mitgliedern finanziell auf eine zukunftsfähige Basis gestellt.

Für seine vielfältigen Verdienste um den Sport und das gesellschaftliche Engagement der Schützenvereine in Deutschland wurde Josef Ambacher mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sowie des Bayerischen Verdienstordens gewürdigt.

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