Sportschütze Christian Reitz (Raunheim) hat beim Heim-Weltcup in München mit der Olympischen Schnellfeuerpistole einen starken zweiten Platz belegt.

Der Olympiadritte von Peking musste sich nach 30 Treffern im Finale nur dem Japaner Teruyoshi Akiyama geschlagen geben, der mit 34 Treffern einen Weltrekord aufstellte.

Nach Rang zwei vor sechs Tagen im italienischen Mailand befindet sich der 25-Jährige Reitz knapp zwei Monaten vor den Spielen in London (27. Juli bis 12. August) in Top-Form. "Die Technik stimmt einigermaßen, natürlich gibt es immer noch ein paar Kleinigkeiten, an denen man feilen muss, aber man muss ja auch bis London noch etwas zu tun haben", sagte Reitz.

Der ebenfalls für London qualifizierte Ralf Schumann aus Suhl hatte auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück als Siebter das Finale der besten Sechs knapp verpasst.

Ebenfalls Platz sieben belegte Daniel Brodmeier (Niederlauterbach) im Liegendschießen mit dem Kleinkalibergewehr. Seine 701,2 Ringen im Finale reichten nicht, um den siegreichen Chinesen Weiyi Wang (704) gefährlich zu werden.

Die Gewehr- und Pistolenschützen des Deutschen Schützenbundes (DSB) haben beim Heim-Weltcup bis Sonntag die letzte Gelegenheit, sich für eine Teilnahme an den Sommerspielen zu empfehlen. Der DSB gibt im Anschluss an den Heimweltcup sein endgültiges Olympia-Aufgebot bekannt.

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