Italiens Sport trauert um seinen erfolgreichsten Olympioniken: Im Alter von 93 Jahren erlag der sechsmalige Fecht-Olympiasieger Edoardo Mangiarotti am Freitag einer Herzattacke.

Insgesamt holte der Degen- und Florettspezialist zwischen 1936 und 1960 im Einzel und mit der Mannschaft 13 Medaillen (sechsmal Gold, fünfmal Silber und zweimal Bronze).

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) ehrte den "König der Fechter" 2003 mit dem Olympischen Orden.

Nach einem Trainingsunfall während des Zweiten Weltkriegs, bei dem eine Sehne der linken Hand durchtrennt worden war, musste der angelernte Linkshänder wieder mit der rechten Hand fechten.

Trotzdem konnte er bis zum Ende seiner Karriere 1961 noch mehrere Olympia-Medaillen gewinnen.

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