Zuwachs für die virtuelle Ruhmeshalle: Fünf ehemalige Athleten mit außergewöhnlichen Karrieren werden in diesem Jahr von der Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH) in die "Hall of Fame des deutschen Sports" aufgenommen.

Neben der 98 Jahre alten früheren Hochspringerin Gretel Bergmann-Lambert sind dies Ruder-Olympiasieger und Philosoph Hans Lenk, der zu DDR-Zeiten verhinderte Rad-Star Wolfgang Lötzsch sowie Henrich Misersky und Tochter Antje Harvey.

Dabei ging es im Vergleich zu den Vorjahren nicht nur darum, reine "Medaillensammler" zu ehren, sondern die dramatischen Schicksale in den Mittelpunkt zu stellen.

"Die Jury hatte in diesem Jahr eine besonders schwere Wahl zu treffen. Neben den sportlichen Leistungen, die wie immer im Vordergrund standen, sollten auch die besonderen Biografien und der Einsatz für die Werte des Sports gewürdigt werden", sagte Michael Ilgner, Vorsitzender des DSH-Vorstandes, bei einer Pressekonferenz in Berlin.

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