Dritte Partie, drittes Remis:

Zwischen Titelverteidiger Viswanathan Anand (Indien) und Boris Gelfand (Israel) gab es bei der Schach-WM in Moskau erneut keinen Sieger.

Der Herausforderer aus Israel wählte auf den Doppelschritt des d-Bauern wie in der ersten Partie die Grünfeld-Indische Verteidigung. Der amtierende Weltmeister aus Indien antwortete im Gegensatz zum Auftakt mit einer scharfen Variante.

Gelfand zeigte sich gut präpariert und spulte die ersten 20 Züge im Eiltempo runter. Im 16. Zug opferte er einen Bauern im Zentrum, um schnell die Damen zu tauschen und seine bessere Entwicklung zu nutzen. Der 43-Jährige leistete sich aber in der Folge zwei Ungenauigkeiten.

"Zwischendurch stand ich heute gefährdet", sagte Gelfand. Ähnlich sah es Anand: "Ich denke, dass ich auf Gewinn stand, aber leider verrechnete ich mich an einer Stelle."

Die 4. Partie beginnt am Dienstag um 13.00 Uhr. Gespielt wird in der Tretjakow-Galerie in Moskau. Der Wettkampf läuft bis zum 30. Mai und ist auf zwölf Partien angesetzt.

Bei Gleichstand folgt ein Tiebreak. Die WM ist mit 2,55 Millionen US-Dollar (ca. 1,96 Mio. Euro) dotiert, von denen der Sieger 1,53 (1,17) erhält.

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