Deutschland hat nach Angaben des Bundesinnenministeriums (BMI) für zwei Jahre den Vorsitz in der Monitoring Group der Anti-Doping-Konvention des Europarats übernommen.

Der im BMI für Dopingbekämpfung zuständige Ministerialrat Friedrich-Wilhelm Moog folgt dem Portugiesen Luis Horta in der Leitungsposition.

Die Monitoring Group ist die beobachtende Begleitgruppe zur Umsetzung der Maßnahmen des Übereinkommens des Europarates gegen Doping vom 16. November 1989.

Die Anti-Doping-Konvention ist für Deutschland seit dem 1. Juni 1994 in Kraft. Sie umfasst mit 51 Vertragsparteien nicht nur alle Mitglieder des Europarates, sondern auch vier Nicht-Mitglieder (Australien, Kanada, Tunesien, Weißrussland).

Die Anti-Doping-Konvention ist das maßgebliche völkerrechtliche Rechtsdokument im Kampf gegen Doping.

Sie setzt gemeinsame verbindliche Standards und Vorgaben, die die Vertragsparteien verpflichten, bestimmte gesetzliche, finanzielle, technische, präventive und andere Maßnahmen zu ergreifen.

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