Olympiasiegerin Lena Schöneborn muss weiter auf ihr erstes Einzel-Gold bei einer WM warten.

Im Finale der Weltmeisterschaften in Rom reichte es für die 26-Jährige trotz einer Aufholjagd im abschließenden Combined-Event aus Laufen und Schießen wie im Vorjahr nur zum fünften Rang.

Damit verpasste es Schöneborn (5440 Punkte) erneut, den einzigen ihr noch fehlenden Titel zu gewinnen.

"Mich ärgert das nicht, so ist es halt im Fünfkampf. Im Nachhinein wäre es sicher schön gewesen, den Titel zu haben. Aber da waren diesmal gute Mädels vorne", sagte Schöneborn.

Der Sieg ging an Mhairi Spence aus Großbritannien (5484), die sich vor der Chinesin Chen Qian (5460) und ihrer Landsfrau Samantha Murray (5452) durchsetzte.

Schöneborn hatte im Fechten keinen optimalen Start erwischt.

Nachdem die Wahl-Berlinerin auch im Schwimmen und beim Reiten keine Top-Leistung abgerufen hatte, ging Schöneborn mit der Hypothek von 72 Sekunden Rückstand auf die bis dahin führende Französin Amelie Caze ins Combined.

Zwar zeigte Schöneborn dort ihre ganze Klasse, den Zeitunterschied zur Konkurrenz konnte sie aber nicht mehr völlig wettmachen. "Es gab Höhen und Tiefen. Aber das ist auch das, was den Sport ausmacht", sagte Schöneborn.

Die Berlinerin Annika Schleu (5240) landete auf Platz 13, Janine Kohlmann aus Neuss (4976) kam als 28. ins Ziel. Das Duo hatte zum WM-Auftakt am Montag gemeinsam mit Schöneborn Gold mit der Staffel gewonnen.

Am Sonntag geht es für Alexander Nobis, Delf Borrmann und Stefan Köllner aus Potsdam im Finale der Männer um wichtige Punkte für die Weltrangliste.

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