Olympiasiegerin Lena Schöneborn ist bei den Weltmeisterschaften der Modernen Fünfkämpfer in Rom erwartungsgemäß ins Finale am Samstag eingezogen und darf damit weiter von ihrem ersten Einzel-Gold bei einer WM träumen.

Die 26-Jährige landete in ihrer Qualifikationsgruppe mit 4064 Punkten auf dem siebten Rang und schaffte so den Sprung in die Runde der besten 36 Athletinnen.

Den Auftakt in ihrer Paradedisziplin Fechten meisterte Schöneborn mit dem geteilten zweiten Platz gewohnt souverän.

Nachdem sie im Schwimmen eine durchwachsene Leistung zeigte, ging Schöneborn mit 23 Sekunden Rückstand auf die dreimalige Weltmeisterin Amelie Caze aus Frankreich ins abschließende Combined-Event aus Laufen und Schießen. Dort gab sich die laufstarke Wahl-Berlinerin keine Blöße und sicherte sich ihr Final-Ticket.

Annika Schleu (Berlin) und Janine Kohlmann (Neuss), die zum WM-Auftakt am Montag gemeinsam mit Schöneborn Gold mit der Damen-Staffel gewonnen hatten, gelang ebenfalls der Einzug die Endrunde. Einzig die Darmstädterin Eva Trautmann verpasste das Finale.

Am Freitag gehen in der Qualifikation der Männer Delf Borrmann, Alexander Nobis, Stefan Köllner sowie Steffen Gebhardt an den Start.

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