Der englische Snooker-Star Ronnie O'Sullivan hat bei der WM in Sheffield in souveräner Manier das Finale erreicht.

Im legendären Crucible Theatre ließ der 36-Jährige dem Waliser Matthew Stevens am Ende mit einem 17:10 keine Chance und greift nach seinem vierten WM-Titel nach 2001, 2004 und 2008.

Im Endspiel trifft er in einer Neuauflage des Finals von vor vier Jahren auf den Engländer Allister Carter, der sich mit 17:12 gegen Stephen Maguire (Schottland) durchsetzte.

O'Sullivan ging mit einer 11:5-Führung in die dritte Session, ehe Stevens noch einmal auf 9:12 verkürzte. In der abschließenden Session war "The Rocket" O'Sullivan aber nicht mehr zu stoppen.

"Es war sehr hart. Ich hatte heute das Gefühl, dass ich ein bisschen durchgehangen habe und nicht der bessere Spieler war", sagte O'Sullivan, der als Favorit in den ersten Finaltag am Sonntagnachmittag startet.

Carter, der seit neun Jahren an der Darmkrankheit Morbus Chrom leidet und zum Saisonbeginn mit einem Karriereende geliebäugelt hatte, setzte seinen Siegeszug auch gegen Maguire fort.

"Ich bin so überrascht wie alle anderen. Ich bin froh, im Finale zu sein. Aber die Aufgabe ist noch nicht erledigt", sagte Carter, der im Finale nach dem Modus best-of-35 Revanche für die deutliche 8:18-Niederlage gegen O'Sullivan im Finale von 2008 nehmen will.

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