Nicolas Limbach wurde 2009 Weltmeister
Ex-Weltmeister Limbach musste nicht durch die Qualifikation © getty

Die deutschen Fechter können aufatmen. Im Gegensatz zur WM 2011 marschieren die Athleten ohne Probleme durch die Qualifiaktion.

Budapest - Die deutschen Fechter haben ohne Probleme ihre erste Hürde genommen und einen perfekten Start in die WM in Budapest gefeiert.

Zum Auftakt der Titelkämpfe in der ungarischen Hauptstadt überstanden sowohl die Säbelfechter als auch die Florettdamen die Qualifikation souverän und kämpfen nun in kompletter Mannschaftsstärke am Mittwoch um die ersten WM-Medaillen.

Kein böses Erwachen wie 2011

"Das war das Minimalziel", sagte Sven Ressel, Sportdirektor des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB).

Böse Überraschungen wie bei der WM in Catania 2011, als Peking-Olympiasiegerin Britta Heidemann (Leverkusen) überraschend in der Vorrunde ausschied, blieben aus.

Insgesamt kämpfen in Budapest über 800 Fechter aus 100 Nationen um Edelmetall.

2011 in Catania holten die Deutschen genauso wie bei den Olympischen Spielen in London 2012 einmal Silber und einmal Bronze.

Szabo macht Überstunden

Souverän meisterten erwartungsgemäß die beiden Säbelfechter Max Hartung und Matyas Szabo (beide Dormagen) ihre Aufgabe.

Der Olympiasiebte Hartung musste bei seinen fünf Quali-Siegen überhaupt nur zwei Treffer hinnehmen und schaffte direkt den Sprung ins Hauptfeld.

Szabo verlor in der Poolrunde eines seiner fünf Duelle und musste noch ein zusätzliches Gefecht absolvieren.

Er ließ dem Polen Jakub Ocinski beim 15:9 keine echte Chance.

Der ehemalige Weltmeister und Olympiafünfte Nicolas Limbach sowie der Weltranglistenfünfte Benedikt Wagner (beide Dormagen) waren von der Qualifikation ohnehin befreit.

Florettfechterinnen souverän

Auch die Florettfechterinnen gaben sich keine Blöße. Anne Sauer (6:0-Siege), Sandra Bingenheimer (5:1) und Katja Wächter (5:1/alle Tauberbischofsheim) überstanden ihre Vorrundengefechte souverän und schafften den Sprung ins Hauptfeld der besten 64.

Die EM-Dritte und Weltranglistenvierte Carolin Golubytskyi (Tauberbischofsheim) war direkt qualifiziert.

Am Abend kämpfte noch Degenfechterin Beate Christmann (Tauberbischofsheim) um einen Platz im Hauptfeld.

Die Olympia-Zweite Heidemann, die zweimalige Europameisterin Imke Duplitzer (Halle/Saale) und Monika Sozanska (Leipzig) waren aufgrund ihrer Weltranglistenposition bereits qualifiziert.

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