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Die Deutsche Bank und die Deutsche Sporthilfe suchen gemeinsam den Sport-Stipendiaten des Jahres 2013. Stimmen Sie jetzt ab!

München/Frankfurt - Den Spagat zwischen Hochleistungssport und beruflicher Ausbildung stellt viele Spitzensportler vor eine große Herausforderung. Unterstützung ist dabei unerlässlich.

Ein Weg hierzu ist das Sport-Stipendium, dass die Deutsche Bank an von der Deutsche Sporthilfe geförderte Athleten vergibt.

In diesem Jahr zeichnen die Deutsche Bank und die Deutsche Sporthilfe erstmals einen von der Sporthilfe geförderten Top-Athleten als Sport-Stipendiaten des Jahres aus, der sowohl sportlich als auch im Studium herausragende Leistungen erzielt hat.

Und das Beste: Sie können ab sofort unter www.deutsche-bank.de/sporthilfe-wahl bis zum 16. August 2013 unter folgenden, von einer Fachjury nominierten fünf Top-Sportlern den Gewinner bestimmen.

Einer der Kandidaten ist Rollstuhl-Basketballerin Mareike Adermann. Sie studiert studiert im 8. Semester Betriebswirtschaftslehre (Schwerpunkt Management) an der University of Wisconsin-Whitewater in den USA.

Im Kurzinterview spricht die 23-Jährige über ihre College-Erfahrung zwischen Sport und dem perfekten Notenschnitt, die gigantische Siegesserie seit den Paralympics 2012 in London sowie ein persönliches Highlight.

Frage: Frau Adermann, was waren Ihre größten sportlichen Erfolge im vergangenen Jahr?

Mareike Adermann: Mit der Rollstuhlbasketball-Damen-Nationalmannschaft habe ich bei den Paralympischen Spielen in London die Goldmedaille gewonnen, und ich war Topscorerin im Finalspiel! Den ganzen Sommer hatten wir mit mehreren Auslandsaufenthalten zur Vorbereitung auf die Paralympics genutzt. Außerdem habe ich im März 2013 mit meinem US-Collegeteam die amerikanische Meisterschaft und vier Wochen später mit dem Hamburger SV die Deutsche Meisterschaft gewonnen.

Frage: Sie studieren Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Management an der University of Wisconsin-Whitewater. Durch den Sport verpassen Sie viele Vorlesungen. Haben Sie überhaupt die Chance auch gute Noten zu schreiben?

Adermann: Das 6. und 7. Semester meines Studiums habe ich im Mai und Dezember 2012 mit der Bestnote 4,0 abgeschlossen. Diese Semester waren zugleich die Semester, in denen ich durch die Paralympics am meisten verpasst habe. Ins 7. Semester bin ich direkt mit 10 Tagen Verspätung gestartet, da bin ich von den Paralympics zurück in die USA geflogen.

Ich habe das Glück, dass ich durch den Sport und das damit verbundene Sport-Stipendium die Möglichkeit bekommen habe, mein komplettes Studium in den USA zu absolvieren. Die enge Verknüpfung des Sports und des Lernens auf dem gleichen Campus haben es mir ermöglicht, meine Leistungen im Sport zu verbessern und gleichzeitig das Studium in einer zu Beginn fremden Sprache in der Mindeststudienzeit zu absolvieren. Auch wenn versäumter Unterrichtsstoff natürlich immer wieder aufgearbeitet werden muss.

Anfang 2013 erhielt ich übrigens die Zulassung für das Masterstudium, auch aufgrund von diversen Empfehlungsschreiben von Professoren, die mit meinen bisherigen Leistungen sehr zufrieden waren. Dass man Vorlesungen durch den Sport verpasst, heißt also nicht unbedingt, dass man keine guten Noten schreibt.

Frage: Gibt es ein besonderes Highlight aus dem vergangenen Jahr für Sie?

Adermann: Im November 2012 konnte ich im Zusammenhang mit der Überreichung des silbernen Lorbeerblatts Bundespräsident Joachim Gauck kennenlernen. Diese Ehrung ist mir in besonderer Erinnerung geblieben.

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