Philip F. Anschutz gehören die Eisbären (zu 100 Prozent) und Freezers (zu 70 Prozent) © imago

Die milliardenschwere AEG, Besitzer beider DEL-Klubs, steht vor dem Verkauf. Auch ALBA und der HSV könnten betroffen sein.

Berlin/Hamburg - Die Eisbären Berlin und die Hamburg Freezers aus der Deutschen Eishockey Liga DEL könnten schon bald einen neuen Besitzer erhalten.

Die milliardenschwere Anschutz-Company hat mitgeteilt, ihre Tochtergesellschaft Anschutz Entertainment Group (AEG) verkaufen zu wollen.

Doch die Fans der Eisbären und Freezers können wohl erstmal aufatmen 611093 (DIASHOW: Die Tipps der DEL-Trainer) .

In einer Pressemitteilung betonte die Firma des US-Milliardärs Philip Anschutz, man wolle "die Gruppe nur an einen Käufer abgeben, "der den vollen Wert der AEG widerspiegelt und sich uneingeschränkt verpflichtet, die langfristigen Unternehmensziele der AEG zu verfolgen".

Vorerst keine Veränderung

Auch Moritz Hillebrand, Sprecher der AEG Europe, gab Entwarnung.

"Die Ankündigung bedeutet für die Freezers und die Eisbären nicht viel, erst mal gar nichts. Es wird sich beim Eishockey zunächst mal nichts ändern", sagte Hillebrand der "Bild".

Die beiden DEL-Klubs wollten sich auf Nachfrage dazu nicht äußern (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Auch US-Teams betroffen

Meister Berlin und der Ligarivale aus Hamburg gehören ebenso zur AEG-Sportgruppe wie die Los Angeles Kings aus der NHL, das Basketballteam Los Angeles Lakers aus der NBA und der Fußballklub LA Galaxy aus der MLS.

Zudem betreibt das Unternehmen in Berlin und Hamburg die Multifunktionsarenen sowie das Staples Centre in Los Angeles.

Käufer in Sicht

Was nun künftig mit all den Klubs und Arenen passiert, ist noch offen. Auch die Handballer vom HSV Hamburg und die Basketballer von ALBA Berlin, die in diesen Hallen ihre Heimspiele bestreiten, könnten vom Verkauf betroffen sein.

Es wird spekuliert, dass Anschutz diesen Teil seines Geschäfts verkaufen will, weil keines seiner drei Kinder an einer Nachfolge interessiert ist.

Ein möglicher Interessent soll Bio-Tech-Milliardär Patrick Soon-Shiong sein, berichtet die "Bild".

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