Der frühere spanische Weltklasse-Weitspringer Yago Lamela ist offenbar an einem Herzinfarkt gestorben.

Das habe in Spanien die Obduktion des Leichnams ergeben, berichteten verschiedene Medien übereinstimmend.

Demnach wurden keine Rückstände von Drogen oder Tabletten bei der Untersuchung gefunden.

Lamela war am Donnerstagabend tot in seinem Haus aufgefunden worden. Er wurde nur 36 Jahre alt.

Am Samstag soll Lamela in seiner Heimatstadt Aviles beigesetzt werden.

Zur Trauerfeier werden zahlreiche Persönlichkeiten Spaniens erwartet.

Lamela hatte seine Karriere 2009 beendet. Aufgrund von Depressionen war er mehrfach und bis zu seinem Tod in psychiatrischer Behandlung. Um die Jahrtausendwende war Lamela einer der erfolgreichsten spanischen Leichtathleten.

Bei den Hallen-Weltmeisterschaften 1999 in Maebashi/Japan gewann er mit der damaligen Europarekordweite von 8,56 Meter die Silbermedaille.

Bei der Freiluft-WM in Sevilla im gleichen Jahr feierte Lamela mit dem zweiten Platz seinen größten Erfolg.

Der Gewinn der Bronzemedaille bei der WM 2003 in Paris markierte seinen letzten Karriere-Höhepunkt.

Weiterlesen