Julian Reus (l.) und Martin Keller waren bei dem hochkarätig besetzten Wettkampf chancenlos © getty

Die deutschen Sprinter Martin Keller und Julian Reus haben beim hochkarätig besetzten Meeting in Jamaikas Hauptstadt Kingston wie erwartet nur eine Nebenrolle gespielt.

Keller wurde über 100 m beim Sieg von Athen-Olympiasieger Justin Gatlin (10,11) Achter und Letzter in trotz starken Gegenwindes (1,9 m/s) enttäuschenden 10,78 Sekunden.

Über 200 m zog sich Reus als Sechster in 20,94 Sekunden achtbar aus der Affäre.

"Die Zeit ist trotz Gegenwind unter aller Sau. Futter für Kritiker, für mich kein Grund zur Aufregung", schrieb Keller bei Facebook.

Der 27-Jährige bereitet sich derzeit mit dem deutschen Sprint-Team in Florida auf die Saison vor. Am 24./25. Mai starten die Sprinter in Nassau/Bahamas bei den "World Relays", der neu geschaffenen inoffiziellen Staffel-WM.

In Kingston sorgte der lange verletzte US-Kugelstoßer Christian Cantwell für die beste Leistung.

Der Weltmeister von 2009 siegte mit starken 21,85 m.

Die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce, Dreifach-Weltmeisterin 2013 in Moskau, war über 200 m in 22,53 Sekunden nicht zu schlagen.

400-m-Weltmeister LaShawn Merritt unterlag in 44,86 Sekunden dem Olympiazweiten Luguelin Santos (44,82).

Dessen bereits 36 Jahre alter Landsmann und Olympiasieger Felix Sanchez lag über 400 m Hürden in 49,21 Sekunden vor Weltmeister Jehue Gordon (49,32).

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