Shumi Dechasa lief in Hamburg als Erster über die Ziellinie © getty

Shumi Dechasa aus Äthiopien hat den 29. Hamburg-Marathon gewonnen.

Der 24-Jährige setzte sich nach 2:06:44 Stunden vor den beiden Kenianern Eric Ndjema und Philemon Rono durch und kassierte für seinen Erfolg ein Preisgeld von 20.000 Euro.

Als bester Deutscher kam Julian Flügel aus Regensburg nach 2:15:38 Stunden ins Ziel, verpasste damit die Norm für die Europameisterschaften im August in Zürich (2:13:30) deutlich.

"Es war sicherlich kein sehr schnelles Rennen. Aber ich wollte unbedingt endlich einen Sieg", sagte Dechasa, der vor zwei Jahren an gleicher Stelle den vierten Platz belegt hatte.

Nach Polizeischätzungen säumten rund 800.000 Zuschauer die Straßen der Hansestadt, 16.500 Läufer hatten die klassische Distanz von 42,195 Kilometern in Angriff genommen.

Bei den Frauen ging der Sieg an Georgina Rono aus Kenia, die hoch überlegen in 2:26:47 Stunden als erste die Ziellinie kreuzte.

Die Frankfurterin Katharina Heinig unterbot in 2:33:56 Stunden knapp die B-Norm für die EM (2:34:00).

Hier gibt es alls zur Leichtathletik

Weiterlesen