Jesse Owens gewann vier Goldmedaillen bei Olympia 1936 © imago

Rekordsumme für Jesse Owens legendäres Olympiagold:

Bei einer Versteigerung in Kalifornien wechselte eine der vier Goldmedaillen, die Leichathletik-Ikone Owens 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin unter den Augen des Nazi-Regimes gewonnen hatte, für 1.466.574 Dollar den Besitzer.

Der höchste Preis für eine Sport-Devotionalie lag bisher bei 865.000 Dollar für den Silberpokal, den der Sieger des Marathons bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen gewonnen hatte.

Owens hatte in Berlin über 100 m, 200 m, 4x100 m und im Weitsprung triumphiert und eine der Medaillen dem befreundeten Filmstar Bill "Bojangles" Robinson geschenkt.

Nach dessen Tod 1949 verwahrte dessen Ehefrau die Medaille. Wer das Edelmetall nun ersteigert hat, teilte das Auktionshaus nicht mit.

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