Interims-Präsident Hans-Peter Krämer vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wirbt für eine Erweiterung des Stakeholder-Modelles der NADA.

Krämer fordert zudem eine strukturelle Veränderung bei der Finanzierung der chronisch klammen Nationalen Anti-Doping-Agentur.

"Ich glaube, es war ein nicht sehr realistischer Ansatz zu glauben, dass sich die Wirtschaft bei einem, besonders im Unternehmensmarketing unbeliebten Thema in großem Maße beteiligt", sagte Krämer im Deutschlandfunk.

Das Stakeholder-Modell aus Politik, Wirtschaft und Sport sei nicht gescheitert, man müsse es öffnen: "Wir sollten auch mal in der deutschen Stiftungslandschaft nachhören, ob es nicht Stiftungen gibt, die ein solches Vorhaben unterstützen, da will ich mich gerne einbringen", sagte Krämer.

Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk zeigte sich der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Kreisparkasse Köln unzufrieden mit den jährlich wiederkehrenden Finanzierungsproblemen der NADA.

"Das ewige Hinterherrennen bei einer Million oder einer halben Million Defizit macht das Ganze nicht fröhlicher. Wir müssen herauskommen aus diesem Jahresgeplänkel."

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