Vize-Weltmeisterin Christina Schwanitz hat beim Diamond League-Meeting in Stockholm wie erwartet die Revanche gegen Valerie Adams verloren.

Neuseelands Olympiasiegerin und Weltmeisterin genügten vier Tage nach dem letzten WM-Tag von Moskau 20,30 m zum klaren Kugelstoß-Sieg. Schwanitz (LF Erzgebirge), die mit 20,42 m WM-Silber gewonnen hatte, kam über 19,26 m nicht hinaus.

Dritte wurde die WM-Vierte Michelle Carter (USA) mit 18,56 m.

Ohne Robert Harting hatte die WM-Revanche im Diskusring keinen Glanz. 65,86 m reichten Polens Vize-Weltmeister Piotr Malachowski zum Sieg.

Der bei den Moskauer Titelkämpfen nicht gestartete Olympiazweite Ehsan Hadadi (Iran) konnte sich als Zweiter noch knapp vor den WM-Vierten Martin Wierig schieben.

Der Magdeburger nahm zumindest Revanche an Peking-Olympiasieger Gerd Kanter (Estland), der ihm in Moskau Bronze entrissen hatte, nun mit 62,93 Vierter wurde.

Im Dreisprung setzte Kolumbiens Weltmeisterin Caterine Ibarguen mit 14,50 m ihre Siegesserie fort. Zweite wurde die Olympiadritte Olga Saladucha (Ukraine) mit schwachen 14,07 m.

Auch über 400 m Hürden siegte mit Zuzana Hejnova die Weltmeisterin. Die Tschechien lag in 53,70 ähnlich klar vorn wie in Moskau, diesmal war Kaliese Spencer (Jamaika) in 54,88 Zweite vor Vize-Weltmeisterin Dalilah Muhammad (USA).

Eine saftige Klatsche erlitt im 1500-m-Lauf Kenias Weltmeister Asbel Kiprop als Sechster in 3:35,49 Minuten. Überraschend siegte Ayanleh Souleiman (Dschibuti) in 3:33,59 vor Silas Kiplagat (Kenia), der nur Sechster des WM-Finals war.

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