Die Veranstalter der Team-Challenge "Berlin fliegt!" denken über eine Ausweitung der spektakulären Veranstaltung am Brandenburger Tor zu einer Serie ähnlich der Vierschanzentournee der Skispringer nach.

"Wir sind in einem Stadium des Abfragens von Interessenten. Das Interesse bei anderen potenziellen Partnern ist sehr groß, und die Chance für die Verwirklichung dieser Konzeption scheint ebenfalls sehr groß", sagte Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), bei einer Pressekonferenz in Berlin.

Demnach könnte künftig auch an anderen geschichtsträchtigen Orten oder vor besonderen Kulissen überall auf der Welt gesprungen werden. Berlin werde aber "in jedem Fall das Sahnehäubchen" und weiter Teil der möglichen Eventserie bleiben, die schon in den kommenden Jahren beginnen könnte.

Am Sonntag kommt es im Herzen der Hauptstadt zum dritten Mal zu der innovativen "Flugshow", bei der Stabhochspringer und Weitspringer in einem Länderkampf gegeneinander antreten. Das deutsche Trio mit Stabhochsprung-Weltmeister Raphael Holzdeppe (Zweibrücken), Weitspringer Christian Reif (Rehlingen) und Weitspringerin Sosthene Moguenara (Wattenscheid) trifft auf Russland, die USA und Frankreich.

Prokop sieht die Veranstaltung auf dem Pariser Platz zudem als wichtigen Schritt in Richtung einer erfolgreichen Bewerbung um die Leichtathletik-EM 2018. "Vielleicht auch zu weiteren Großereignissen in Berlin", sagte Prokop: "Wir haben den Mut, die Leichtathletik nicht nur im Stadion zu präsentieren. Wir kommen zu den Menschen in die Zentren, das ist wichtig."

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