Der kubanische Hürdensprinter Orlando Ortega ist nach der WM in Moskau nicht in seine Heimat zurückgekehrt.

Wie die Nachrichtenagentur "AP" unter Berufung auf den kubanischen Leichtathletik-Verband am Mittwoch berichtete, setzte sich der Olympia-Sechste von 2012 von dem Team ab.

In Russland hatte der "Bad Boy" nach einer sechsmonatigen Sperre wegen Disziplinlosigkeit gegen ihn und seinen Trainer nur dank einer Begnadigung an den Start gehen können, verpasste aber als Medaillenkandidat die Qualifikation für das Finale.

"Ich konnte zwei Monate nicht trainieren. Es war eine sehr unfaire Strafe", hatte Ortega nach seinem Aus gesagt.

Kubas Verband hatte zuvor den früheren Hürdenweltrekordler Dayron Robles aus dem Nationalteam ausgeschlossen.

Der Olympiasieger von Peking 2008, nach langer Verletzungspause weit von seiner Bestform entfernt, hatte zuvor selbst erklärt, nie mehr für sein Heimatland starten zu wollen. Robles startete zuletzt mit einer Lizenz des AS Monaco.

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