Die deutsche Hochsprung-Meisterin Marie-Laurence Jungfleisch hat bei der Leichtathletik-WM in Moskau nach einer Zitterpartie das Finale erreicht.

Die 22-Jährige aus Tübingen meisterte die geforderten 1, 92 m erst im dritten Versuch und qualifizierte sich als eine von 13 Springerinnen für die Medaillenentscheidung am Samstag (16.00 Uhr).

"Ich war schon ziemlich nervös und angespannt vor dem dritten Versuch", sagte Jungfleisch, "ich bin froh, dass es geklappt hat".

Die angehende Erzieherin, deren Bestleistung bei 1,95 m steht, hatte sich die Finalteilnahme zum Ziel gesetzt, "und ich wusste, dass ich gut drauf bin".

Ohne einen einzigen Fehlversuch schaffte es Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Anna Tschitscherowa (Russland) ins Finale.

Ihre größte Konkurrentin um Gold, die Olympiazweite Brigetta Barrett (USA), musste überraschend bei 1,83 m zittern (3. Versuch), qualifizierte sich letztlich dennoch sicher.

In Moskau fehlen die WM-Dritte von 2009 Ariane Friedrich (Frankfurt) und Ex-Weltmeisterin Blanka Vlasic (Kroatien).

Friedrich hatte nach einer Serie von Verletzungen die Norm verpasst, Vlasic pausiert wegen einer Fußverletzung.

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