Deutschlands Top-Sprinterin Verena Sailer ist sich sicher, dass sie in Zukunft die magische Marke von 11,0 Sekunden über 100 Meter unterbieten kann - möglicherweise bereits im WM-Finale in Moskau.

"Weit ist eine solche Zeit nicht weg", sagte die 27-Jährige bei SPORT1: "Deswegen setze ich mich aber nicht unter Druck. Ich nehme es, wie es kommt."

Dass sie nach ihrer Spitzen-Zeit von 11,02 Sekunden bei einem Meeting in Weinheim mit Katrin Krabbe, die mit 10,89 Sekunden die deutsche Bestzeit hält, allerdings nachweislich mit Clenbuterol gedopt war, verglichen wird, sieht sie gemischten Gefühlen.

"Einerseits gefällt es mir natürlich nicht in einem Atemzug mit ihr genannt zu werden. Tatsache ist nun mal, dass es die schnellste Zeit ist, die seit damals gelaufen worden ist. Andererseits bin ich aber stolz darauf diese Leistung sauber und mit intelligentem Training zu erreichen", erklärte Sailer.

Wie es möglich ist, dass sie um den Saisonhöhepunkt herum - und nicht wie die Schwimmer weit davor - ihre beste Leistung abruft, hat eine ganz einfache Erklärung.

"Mittlerweile arbeite ich seit zwölf Jahren mit meinem Trainer Valerij Bauer zusammen. Er kennt mich deshalb sehr gut und weiß genau welche Belastung ich zu welchem Zeitpunkt brauche. Ich habe ein tolles Team hinter mir stehen dem ich zu 100 Prozent vertraue", verriet Sailer.

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