Ex-Weltrekordler Armin Hary hat sich für lebenslange Strafen bei Dopingvergehen ausgesprochen.

"Wenn er einmal erwischt wird - lebenslange Sperre - darf er mit dem Leistungssport nichts mehr zu tun haben", sagte Hary in "Blickpunkt Sport" zu potenziellen Dopingsündern.

Nach den Dopingschlagzeilen vor allem um die 100-Meter-Stars Tyson Gay aus den USA und Asafa Powell aus Jamaika glaubt Hary, "dass wir die Leichtathletik retten können, wenn wir wieder von vorne anfangen."

Hary forderte dabei auch gesetzliche Regelungen, "damit diese Athleten, die einmal erwischt werden, für alle Zeit vom Leistungssport weg sind". Hinzu sollten seiner Meinung nach die Aberkennung von Titeln und Rekorden kommen und die Rückzahlung von Geldern.

"Ich glaube, dass die Abschreckung so groß ist, dass wir in fünf Jahren nicht mehr über Doping reden, weil sich kein Sportler in diese Gefahr begibt, dass er es drei, vier Jahre umsonst macht."

Hary, der 1958 als Erster die 100 Meter in handgestoppten 10,0 Sekunden schaffte und bis heute der letzte europäische Weltrekordler auf dieser Distanz ist, hatte kürzlich schon gefordert, Dopingsünder für zehn Jahre zu sperren, sie aber zumindest für alle Zeiten von Olympia auszuschließen.

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