Auf den besten deutschen Stabhochspringer war einmal mehr Verlass: Der Olympiazweite Björn Otto hat beim Hallen-Meeting in Düsseldorf einen spannenden Wettkampf mit hochklassigen 5,90 m für sich entschieden und damit im vierten Wettkampf der Saison seinen vierten Erfolg gefeiert.

Für zwei Jahres-Weltbestleistungen sorgten derweil Kevin Craddock (USA) im Hürdensprint und die ukrainische Dreispringerin Olga Saladuha. Enttäuschende Vorstellung boten hingegen die Topstars Christophe Lemaitre (Frankreich/60 m) und Jason Richardson (USA/60 m Hürden), die nicht einmal den Endlauf erreichten.

Vor 2000 Zuschauern lieferte sich der 35 Jahre alte Otto, der sich 2013 nur in Karlsruhe Dauerrivale und Olympiasieger Renaud Lavillenie geschlagen musste, ein fast dreistündiges Duell mit dem letztlich zweitplatzierten Chinesen Yang Yansheng (5,80). Dritter wurde der Leverkusener Hendrik Gruber (5,65) vor dem Olympiadritten Raphael Holzdeppe (Zweibrücken/5,50).

Im Hürdensprint unterbot Craddock mit 7,50 Sekunden die Jahresbestmarke seines Landsmanns Omo Osaghae aus dem Vorlauf um drei Hundertstel.

Über 60 m flach verpasste Jamaikas Rekordhalter Leroen Clarke als Sieger in 6,52 Sekunden die Jahresbestmarke um eine Hundertstel.

An die Spitze der Weltrangliste setzte sich im Dreisprung die Olympiadritte Saladuha, die mit 14,52 m deutlich vor der starken Chemnitzerin Kristin Gierisch (13,91) und der russischen Weltrekordlerin Tatjana Lebedewa (13,89) gewann.

Chancenlos war Vizeeuropameister Karsten Schlangen (Berlin), der über 1500 m beim Sieg von Ayanleh Souleiman aus Dschibuti (3:36,13) in 3:41,91 Minuten Letzter wurde.

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