Langstrecken-Star Geoffrey Mutai hat sich vor dem Start des 39. Berlin-Marathons von den jüngsten Doping-Problemen im kenianischen Verband distanziert. "Ich hatte nie Kontakt zu Ärzten, die mir verbotene Mittel verabreichen wollten", sagte Mutai.

Der 30 Jahre alte Kenianer lege bei Wettkämpfen großen Wert darauf, nur aus eigenen Flaschen zu trinken und hoffe auf noch mehr Doping-Kontrollen in seinem Heimatland.

Zuvor hatte der Verband ein Problem mit Doping bestätigt. Athleten sollen im Nordwesten des Landes Injektionen mit verbotenen Substanzen erhalten haben.

Mutai lässt sich davon nicht beirren. Der Marathonläufer will am Sonntag auf Berlins schnellem Kurs den Weltrekord von 2:03:38 Stunden knacken. "Wenn alles perfekt ist und das Wetter mitspielt, ist eine Zeit unter 2:03 Stunden drin", sagte Mutai.

Der Kenianer sorgte im Frühjahr 2011 in Boston für Aufsehen. Da lief er sensationelle 2:03:02.

Doch die Strecke in Bosten entspricht nicht den Kriterien des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF), so dass die Zeit nicht als Weltrekord gewertet wurde.

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