Dicke Prämie für Betty Heidler:

Zwei Tage nach Stabhochspringerin Silke Spiegelburg hat die Hammerwurf-Olympiadritte als zweite deutsche Leichtathletin eine internationale Saisonwertung gewonnen.

Die Olympiadritte der LG Frankfurt kassierte 30.000 Dollar für ihren Sieg in der World Challenge der Hammerwerfer, obwohl sie beim letzten Meeting der Serie am Sonntag im italienischen Rieti nicht mehr antrat.

Die Leverkusenerin Spiegelburg hatte sich am Freitag durch den Sieg beim Diamond League-Finale in Brüssel ihre 40.000-Dollar-Prämie in der Stabhochsprung-Wertung gesichert.

Betty Heidler erhält nicht nur 10.000 Dollar weniger, sondern im Gegensatz zu Silke Spiegelburg und den insgesamt 32 Disziplinsiegern der Diamond League auch keine Wild Card für die WM 2013 in Moskau.

Dies bestätigte am Montag der Leichtathletik-Weltverband. IAAF-Sprecher Chris Turner erklärte, auch in der Mehrkampf-Challenge der IAAF und anderen Wettbewerben außerhalb der Diamond League gebe es keine Wild Card für die WM.

Beim letzten Saisonmeeting in Rieti dominierte wie bei Olympia in London der Ungar Krisztian Pars mit 79,22, er gewann damit die Gesamtwertung der World Challenge mit 242,35 Punkten vor dem Polen Pawel Fajdal (236,47).

Heidler lag mit 230,49 Punkten vor der moldawischen Olympia-Achten Zalina Marghiewa (215,07). Beim letzten Meeting gewann Polens London-Zweite Anita Wlodarczyk mit 74,52 m die Revanche gegen Russlands Olympiasiegerin Tatjana Lysenko (73,52).

Kathrin Klaas (ebenfalls Frankfurt), Fünfte der Sommerspiele, kam mit 72,36 m auf Platz drei.

Für die Höhepunkte in Rieti sorgten Kugelstoß-Olympiasiegerin Valerie Adams (Neuseeland) mit 20,77 m und Frankreichs Sprintstar Christophe Lemaitre, der über 100 m seine Saisonbestzeit von 10,04 Sekunden egalisierte.

Als zweite Olympiasiegerin neben Lysenko unterlag Hochspringerin Anna Tschitscherowa wie zwei Tage zuvor in Brüssel mit 1,97 m ihrer russischen Landsfrau Swetlana Schkolina (2,01 m).

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