Einen Monat nach seinem Olympiasilber hat Björn Otto die erfolgreichste Saison seiner Stabhochsprung-Karriere mit dem zehnten Saisonsieg beendet.

Der 34-Jährige, der am Mittwoch in Aachen mit 6,01 m deutschen Rekord und Jahres-Weltbestleistung gesprungen war, siegte im polnischen Stettin mit 5,60 m. Der Dormagener schlug Kubas Vize-Weltmeister Lazaro Borges, der diese Höhe erst im zweiten Anlauf meisterte.

Es war mit insgesamt 33 Starts in Halle (10) und unter freiem Himmel (23) ein extrem wettkampfreiches "Silber-Jahr" für den Schützling von Trainer Michael Kühnke.

Nach zweimal 5,92 m im Winter hatte Björn Otto Anfang März zum Abschluss der Wintersaison Platz zwei bei der Hallen-WM in Istanbul belegt.

Bereits am 5. April bestritt der Dormagener in Kalifornien den ersten Freiluftstart (5,82 m) und gewann dann im Juni bei der EM in Helsinki sowie im August bei Olympia in London ebenfalls hinter "Überflieger" Renaud Lavillenie zwei weitere Silbermedaillen.

Wenigstens in der Weltrangliste konnte Björn Otto, der die 6-m-Marke als 17. Athlet der Welt und dritter Deutscher nach Tim Lobinger und Danny Ecker (Halle) übertraf, den Franzosen (5,97 m) um fünf Zentimeter distanzieren.

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